DOPPIA ERRE

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Lesedauer: ca. 2 Minuten

Der Anfang
Doppia Erre geboren am 02.08.1981 in Wattwil SG (CH). Drei Monate nach meiner Geburt reisten meine Eltern zurück nach Italien, wo ich meine Kindheit bis zum 14. Lebensjahr verbrachte. Aufgewachsen bin ich in Alliste (LE), unter einfachen Verhältnissen, die mich geprägt haben. Nach dieser Zeit kamen wir (um eine bessere und sichere Zukunft zu sichern) zurück in die Schweiz. Für mich war es ein fremdes Land, da ich nur hier zur Welt gekommen bin und einmal in der Schweiz in den Ferien war. Nach verschiedenen schwierigen Situationen lernte ich neue Freunde kennen, die deutsche Sprache, wiederholte die Schule und machte eine Lehre. Gleichzeitig lernte ich die Hip Hop Kultur kennen.

Erste Schritte
Sehr schnell fing ich an mich für die Hip Hop Kultur zu interessieren. Ich habe Graffiti gemalt, ein bisschen gebreakt und Platten aufgelegt bis ich dann 1996 anfing meine erste Texte & Rhymes zu kicken. Da mein Vater schon immer sehr musikalisch war und ist (E-Gitarre, Bassgitarre…) lag mir das Singen sehr nah. Meine ersten zwei Bands waren mit Live-Musikern besetzt und ich war für die Raps und die Organisation zuständig. Auch bei den restlichen Crews hatte ich diesen Aufgabenbereich, da ich die Sache gerne selber in die Hand nehme. Später folgten musikalisch noch zwei weitere Crews (QDS & ZONA 167) mit traditioneller Besetzung (DJ und mehrere MC‘s). Dazwischen kam ein Beatbox Projekt (Beat Controle). Mit dieser Art der Kommunikation (Beatboxen) drücke ich mich gerne aus und versuche stets besser zu werden. Dank eines guten Freunden, welcher mir das Beat Produzieren im Jahre 2000 beibrachte, kenne ich mich auch in Sachen Beats aus. Mit all meinen Crews habe ich mehrere Konzerte gespielt und verschiedene eigene Songs komponiert.

Im 2000 gewann ich mit grosser Freude das St.Galler Freestyle-Battle im Flon SG. Die jahrelangen Übungsabende im Freestylen hatten sich somit erstmals ausbezahlt. Die Bedeutung Doppia erre (Doppel R) stammt davon, dass ich als sonst recht introvertierte Person durch den Rap stärker und selbstbewusster geworden bin und mich dadurch auf der Bühne doppelt so stark fühle.

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