Organisiert: Pensionär(75) enthüllt Einkaufswahnsinn

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Chur(sat): Wir alle werden älter. Das ist ein Fakt. Ob man sich aber der Zeitgenössischen Aktivisten Gruppierung (ZAG) anschliessen will, ist jedem Selbst überlassen. Rund 1.2 Millionen Pensionärinnen und Pensionäre gehören der ZAG an. Ziel der Gruppierung ist es, alle unter 65 Jahren auf das älter werden aufmerksam zu machen und neben bei ein bisschen Geld verdienen.

Klaus-Gian Caviezel(75) ist seit 10 Jahren der Präsident der Aktivistengruppierung, welche sein Vater kurz nach dem Ersten Weltkrieg gegründet hatte. „Jedes ZAG Mitglied, hat eine ganz bestimmte Aufgabe in unserer Gruppierung, mein Vater hat dies schon so gemacht“ Der Aufwand alle 1.2 Millionen Aktivisten gezielt und landesweit zu streuen ist eine immense Herausforderung, aber: „Die Telefonflatrates der PTT haben uns geholfen, den diese vernetzen alle Teilnehmer via Handy für die Rendezvous“, sagte Klaus-Gian weiter.

Rendezvous ist ein Überbegriff für die Aktivierung eines ZAG-Mitgliedes. Normalerweise erhält der Abonné einen einfachen Befehl, so Klaus Gian: „Zum Beispiel heisst es: Laden XY, stehe im Weg und suche nach Milch oder Laden XY, bezahle nur mit 5 Rappen Stücke und versuche so viele wie möglich den Bus verpassen zu lassen oder das sie zu spät zur Arbeit kommen“, dies sind nur zwei Beispiele, so Klaus-Gian weiter. Wir operieren meistens an Werktagen zwischen 07:00-08:30, 09:00-10:00, 11:55-13:30 und von 16:45-17:30. Klaus-Gian erzählt weiter: „Niemand wird uns Böse sein und falls doch, haben wir ein Einsatzbuch. Meistens nützt bei Frauen weinen, bei Männern eine Rechtfertigung“.

Der letzte grosse Clou war am letzten Mittwoch: „Wir haben alle verfügbaren Aktivisten von Romanshorn den Zug besetzten lassen und sie bis nach Brig geschickt. Als der Zug um 08:00 in Zürich ankam, mussten alle, die zur Arbeit gefahren sind, bis nach Brig stehen! Das war lustig“.

Doch die Zeitgenössischen Aktivisten Gruppierung (ZAG) macht dies nicht zum Spass. Klaus-Gian Caviezel erzählt „Die Rente ist so klein, mit diesen Aktionen verdienen wir unser Geld. Viele Grossverteiler schalten bei uns Werbung, dieses Geld geht dann vollumfänglich an die Mitglieder“.

In Zukunft soll die ZAG eine Stiftung werden. Somit kann man Steuern einsparen. Wir sind also gespannt, was die ZAG als Nächstes plant.