St. Galler entlarvt geheimen Trick!

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St. Gallen(sat): *Christoph M.(47) hat einen geheimen Trick entdeckt, mit dem sich die Parlamentarier zu 100% auseinandersetzen müssen. Der erste Test hat gezeigt, dass die Theorie des Hobbystatistikers auch in der Praxis Erfolg haben wird und für jeden erlernbar ist.

Wir treffen Christoph M. in einem abgelegenen Kaffee inmitten von St. Gallen. Er möchte anonym bleiben, denn seine Statistik könnten für einen grossen Wirbel in der Schweiz sorgen. „Früher haben mich Wahlen überhaupt nicht interessiert“, sagte der 47-Jährige und nippelte an seinem heissen Tee. Täglich wurde er mit Wahlplakaten konfrontiert: „Egal wo ich stand, sass oder ass, ich musste immer auf Wahlplakate schauen und mir ein Urteil bilden.“

Seine Zitate fanden immer Anklang und er fand so Gleichgesinnte: „Wir trafen uns einmal im Monat immer in diesem Kaffee und unterhielten uns.“ Als er dann seinen Trick offenbarte, applaudierten alle und konnten es nicht fassen. „Die Parlamentarier müssen sich damit auseinandersetzen“ sagte Christoph M. weiter.

Die Idee zu diesem Trick überkam ihn während er zu Hause ein Facebook-Post verfasste und niesen musste. „Plötzlich war ich auf einer Seite der Eidgenossenschaft“, wie durch Zufall entdeckte er, den Artikel 136 über politische Rechte. Dem gelernten Schreiner war bislang nicht klar, dass er und seine gleich gesinnten zu jederzeit eine Volksinitiative lancieren können.

„Unter uns gesagt, bin ich froh über diesen Zufall“ – 120 Excel Tabellen später und knapp sechs Monate dauerte es, bis er mit seiner Auswertung fertig war. „Ich musste feststellen, dass ich mit diesem Trick, einer Volksinitiative, einiges verändern kann. Meine E-Mails mit Fragen an Parlamentarier wurden nie beantwortet, aber mit diesem Hack“ – schmunzelte Christoph – „Kann ich mir bei den Parlamentarier Gehör verschaffen.“

Die erste Volksinitiative ist schon im Anmarsch. „Bruno hat mich auf eine Idee gebracht!“ erzählte Christoph euphorisch – „Für Wähler, die unentschlossen sind, sollte es eine Empfehlung des Bundesrates geben“, Bruno K.(46) möchte somit erreichen, dass jeder während einer Werbepause die Initiativen mit Ja oder Nein beantworten kann, ohne sich damit auseinandersetzen zu müssen. Somit könnte man die Schuld an einem Debakel von sich weisen.

*Name der Redaktion bekannt

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