Der Generalverdacht & Die Verallgemeinerung

Verallgemeinerungen begegnen uns jeden Tag und mich persönlich nerven diese extrem. Nehmen wir nur schon alleine gewisse schweizer Zeitungen die gegen „den deutschen“ hetzen. Nur allzu blöd, dass es den besagten deutschen als solchen nicht gibt. Gleich verhält es sich andersrum. Auch Klischees über Männer und Frauen sind so überflüssig dass meine Augen schon wehtun, wenn ich diese nur lesen muss. Auch in zwischenmenschlichen Beziehungen fallen meist Verallgemeinerungen in Konfliktsituationen und haben das Potenzial eine Diskussion zum grossen Streit mutieren zu lassen. Von null auf hundert in wenigen Sekunden, wer hat es nicht schon erlebt? Die Quelle von vielen Missverständnissen? Verallgemeinerungen!

Was mich noch viel mehr nervt als Verallgemeinerungen ist der Generalverdacht.

Der Generalverdacht ist ein auf bestimmte Umstände oder Herkunft gegründeter Verdacht, der eine bestimmte Personengruppe oder bestimmte Sachen[1] betrifft, ohne dass für jede Person oder Sache selbst ein konkreter Verdacht im Hinblick auf einen konkreten (rechtlich relevanten) Vorwurf (z.B. Straftat) oder Eigenschaft (z.B. Unredlichkeit) vorliegt (Tatverdacht).

Ein Generalverdacht kann sich auch gegen eine rechtlich relevante Situation richten.

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