Onlinedating – Vielleicht klappts so …

Bis vor ein paar Jahren war das Onlinedating ein richtiges «No Go». Noch heute gibt es den ein oder anderen Kollegen oder Kollegin, die oder der ein eingefleischter «No Onlinedating» Befürworter ist. Meistens ist die weibliche Schöpfung dieser Erde, nach einer Weile an Dauersexangeboten und Taschengeld-dazu-verdienstmöglichkeiten- Sugardaddys-Anfragen mit der Suche am Ende. Einige nehmen es mit Humor und lachen herzhaft an einem Sonntagabend, alleine zu Hause. Auch Männer haben miese Erfahrungen. Die Vorstellungen sind entweder zu hoch, oder es bieten sich skurrile Angebote.

Carlo B. erzählte uns diese Gesichte: «Ich erhielt eine Nachricht von einem Mann. Er schrieb mir, dass er mich treffen möchte und falls ich nicht homosexuell wäre, würde er sich gerne eine Perücke aufsetzten und mich anschliessend oral befriedigen. So ganz ohne Licht, nur wir zwei, denn wir würden beide daran Spass haben». Dankend abgelehnt hat er. So sagte er uns. «Man kann es ja probieren».

Doch worauf kommt es beim Onlinedating an?

Die Studie LoveGeist, von Kantar TNS im Auftrag von LoveScout24 mit 2’000 Single-Stichproben in Deutschland hat eine klare Aussage: Pluspunkte gibt’s dann, um so mehr man über die Person im Profil erfährt. Vor allem Frauen stehen auf viele kleine Details.

Obwohl für alle das Profilbild wichtig ist, so stechen die Damen aus dieser Studie heraus, denn ein Bild alleine reicht nicht. So wollen 92% der Frauen etwas über die Hobbys des Unbekannten wissen. Bei den Herren liegt dieses Interesse nur bei 87%.

Das Interessanteste ist dabei, dass sich 86% von allen befragten weiblichen Teilnehmern, sich für den Job des gegenüberliegenden Profils interessieren. Bei den Herren liegt das Interesse bei knapp 77%.

Die Bilderstrecke zeigt auf, was die Mehrheit der befragten geantwortet haben und die zwei perfekten Profilbilder.

90% finden es besonders positiv, wenn ausführlich über Hobbys eingegangen wird.

89% finden das Alter und das Profilbild eine wichtige Information. Mehr dazu gibt es weiter unten!

88% finden es interessant, wenn eine Beschreibung zur Persönlichkeit zur Verfügung steht.

87% finden die Bildung wichtig sowie 81% den aktuellen Job. (Fast schon wie ein Bewerbungsgespräch)

Weniger wichtig aber nicht ausser Acht zu lassen: Die Essgewohnheiten (58%), das Sternzeichen (53%) und ob man raucht oder nicht (52%).

Bei den Profilbildern ist der Mann klassisch oberflächlicher als die Frau. Das sind die Tipps für Frauen und Männer, um auf einem Profilbild punkten zu können. Das Interesse beim Mann nimmt zu, wenn die Dame eine sexy, schmeichelhafte Pose einnimmt. Vorzugweise mit einem Drink in der Hand. Umgekehrt funktioniert dies leider nicht, der Mann bekommt den Stempel «Alki».

Das Interesse bei Frauen nimmt zu, wenn der Herr in einem schönen Ambiente, mit Freunden und einem Hund auf dem Arm zu sehen ist. Die weibliche Schöpfung mag es, wenn der potenzielle Partner in einem sozialen Umfeld eingegliedert ist. Ganz besonders wichtig. Ein Tier auf dem Arm, das zeigt Eure gefühlsvolle Seite. Umgekehrt funktioniert dies wiederum nicht.

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Nun wissen wir, um was es geht! Doch sind wir nicht alle Individuen und genau diese Profilvielfalt macht uns doch letztendlich aus. Oder sollen nur noch die oben genannten Beispiele auf den Datingplattformen zu finden sein?

Was meint Ihr? Monoton oder individual?

Die ganze Studie, ganz ausführlich, gibt’s hier >