Scuol (GR)

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Lesedauer: ca. 2 Minuten
Kanton: Graubünden(GR)
Einwohner: 4.6T
Höhe: 1.2T m.ü. M.

GESCHICHTE

Bei Ausgrabungen wurden 1963 auf dem Kirchhügel die ältesten Siedlungsreste freigelegt und auf 1500 vor Christus in der Bronzezeit datiert. Die Ausgrabungen von 1970 brachten Hinweise auf eine vermutlich karolingische Kirche, welche im Jahr 1258 niederbrannte. Anfang des 16. Jahrhunderts war der romanische Nachfolgebau baufällig geworden und die heutige gotische Kirche wurde 1516 vollendet. Um 1530 trat die Gemeinde zum Protestantismus über. Ab 1621 durften die Frauen in der Kirche rechts sitzen, weil sie bei der Verteidigung des Ortes gegen den Angriff unter Alois Baldiron beteiligt gewesen waren.

In Scuol wurde durch Eberhard von Tarasp in den Jahren 1089/96 der Ursprungskonvent der Abtei Marienberg im oberen Vinschgau begründet, wohin das abgegangene Kloster ab 1146 verlegt wurde.

Das Unterengadin wurde 1622 gegen eine Pacht wieder zu habsburgischem Untertanenland. Nach den Bündner Wirren wurde das Gebiet in zwei Verträgen mit Österreich 1649 und 1652 von verbleibenden österreichischen Rechten frei gekauft.

SEHENSWÜRDIKEITEN

Sehenswert sind die spätgotische St. Georgskirche von 1516 und die guterhaltenen Bürgerhäuser. Im Unterdorf Scuol Sot stehen schöne alte Engadinerhäuser und ein malerischer Dorfplatz mit einem grossen Brunnen und Sehenswürdigkeiten wie dem Unterengadiner Museum oder der Chasa Baer-Gaudenz.

Das/Die Hotel/Jugendherberge „Via Senestra“.

©Text: Wikipedia

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